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über mich

Clara
Mayenberger

Der Körper erinnert sich an alles – nicht nur an die Verletzungen, sondern auch an den Weg zurück zur Ganzheit.
Meine Reise zur Körperpsychotherapie

Meine ersten Schritte in die Welt der Körperarbeit führten mich in die Physiotherapie. Dort lernte ich den menschlichen Körper kennen – allerdings hauptsächlich als biomechanische Struktur, die repariert werden musste, wenn sie “kaputt” ging. Menschen kamen mit Schmerzen, ich behandelte ihre Symptome so gut ich konnte.

Doch schnell merkte ich: Menschen zu “reparieren” und dabei den einen idealen Weg für alle finden zu müssen, überforderte mich völlig. Nach weniger als einem Jahr war ich extrem gestresst und unzufrieden. Jeden Tag hatte ich das Gefühl, meiner Aufgabe nicht gerecht zu werden.

Also suchte ich nach einem passenderen Weg für mich. Und fand die Körperpsychotherapie.

Bereits im ersten Seminar entdeckte ich eine völlig neue therapeutische Haltung – eine, die auch meine Physiotherapie-Arbeit sofort transformierte. Statt zu “reparieren” durfte ich plötzlich begleiten. Statt den einen richtigen Weg zu kennen, konnte ich gemeinsam mit meinen Patient:innen ihren individuellen Weg erkunden. So viel Stress und Verantwortung konnte da landen wo sie hin gehört – ein Erlebnis was den Arbeitsalltag für Menschen vieler Berufsgruppen völlig verändern könnte.

Was die Ausbildung mit mir machte

In der fünfjährigen Ausbildung “transformative Körperpsychotherapie” erlebte ich am eigenen Körper, was passiert, wenn wir unseren Körper nicht als Werkzeug sehen, sondern als Quelle von Weisheit.

An mir selbst spürte ich wundervolle Veränderungen, auch wenn der Weg dahin oft schwer und sehr intensiv war: Ich wurde stärker in meinem Selbstvertrauen. Ich lernte, meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und ernst zu nehmen. Im Alltag zeigten sich Veränderungen – ich konnte erfüllende Beziehungen finden und diese immer besser gestalten. Eine neue Lebendigkeit erwachte in mir – genau das, was ich heute in meiner Arbeit weitergeben und natürlich auch selbst immer weiter entwickeln und lernen möchte.

Die Klarheit, die mich niemals verlassen hat

“Die Klarheit, dass ich mit Körperpsychotherapie arbeiten will, hat mich nie mehr verlassen.” Dieser innere Kompass führte mich weg von der Vorstellung des Körpers als Maschine hin zu einem ganzheitlichen Verständnis des Menschen.

Heute weiß ich: Wenn wir die Signale unseres Körpers ernst nehmen – seine Anspannungen, seine Bewegungen, sein Bedürfnis nach Berührung oder Raum – dann öffnen sich Türen zu unserem authentischen Selbst, die der Verstand allein niemals finden könnte.

Warum ich das mache

Ich liebe es, mit Menschen in Kontakt zu gehen – wirklich in Kontakt, zu den Themen, die ihnen wichtig sind. Mein Hintergrund als Physiotherapeutin, Yoga- und Ayurvedatherapeutin hilft mir dabei sehr: Ich kann körperliche Signale, Haltungsmuster und Ausdrucksformen schnell erfassen und verstehen, was der Körper “sagt”, auch wenn es nicht in Worte gefasst wird.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder junge Menschen, die mitten im Leben stehen: Job, Beziehung, Familie, Freunde – alles läuft, aber irgendwie fühlt es sich an, als würden sie nur funktionieren statt wirklich zu leben. Oder Menschen, die spüren, dass da mehr in ihnen steckt, aber nicht wissen, wie sie dahin kommen.

Meine therapeutische Haltung ist geprägt von humanistischen Werten: Ich begegne Klient:innen auf Augenhöhe, ohne zu urteilen oder zu bewerten. Für mich ist wichtig, dass wir gemeinsam erforschen, statt dass ich als Expertin Lösungen vorgebe. Gleichzeitig gebe ich Orientierung durch meine Expertise, mein humanistisches Menschenverständnis und meine Art, die Beziehung mit Klient:innen bewusst, sicher und achtsam zu gestalten. Ich weiß, dass jede Person ihre eigenen Antworten in sich trägt – meine Aufgabe ist es, einen sicheren Raum dafür zu schaffen, dass diese sich zeigen können.

Mein Herzensprojekt

Während meiner Körperpsychotherapie Ausbildung wurde ich Mutter – und diese transformierende innere Reise führte mich in zwei meiner Lieblingsländer auf der Welt: nach Mexiko und Chile. Die Erfahrungen rund um die Geburt und die ersten Monate mit unserer Tochter waren geprägt von einem wundervoll unterstützenden Netzwerk und so viel Achtung und Sensibilität für diese Reise im Leben einer Frau. Das war zutiefst berührend und nährt uns teilweise bis heute.

In dieser Zeit erwachte in mir der tiefe Wunsch, werdende Eltern und alle Menschen zu begleiten, die für Kinder sorgen, und Räume zu schaffen, in denen sie liebevoll für sich selbst sorgen können. Die Zeit von Schwangerschaft, Geburt – was für eine unglaubliche Reise! – und mit kleinen Kindern ist voller körperlicher Erinnerungen und Empfindungen, die wir ohne Hilfe oft gar nicht richtig einordnen können. Sie sind vorsprachlich, tief in unserem Körper gespeichert, und wir haben häufig keinen direkten Zugang zu ihnen. Dabei ist es so wichtig, mit diesen Erinnerungen verständnisvoll in Kontakt zu treten und auch Altes zu transformieren.

Außerdem weiß ich natürlich, wie oft es traumatische oder schwierige Geburtserfahrungen, herausfordernde Schwangerschaften, den Verlust eines Kindes oder belastende familiäre Situationen zu bewältigen gibt – zusätzlich zu den Herausforderungen, die diese Lebensphase ohnehin mit sich bringt. Das kann schnell zu einer überwältigenden Belastung werden.

Gleichzeitig ist es eine schwierige Aufgabe, mit sich selbst in Verbindung zu bleiben, wenn so viel Energie zum Kind und allem, was dazugehört, fließt. Und doch ist es wahrscheinlich das größte Geschenk, das wir unseren Kindern machen können: für uns als Eltern oder Person, die für ein Kind da ist, zu sorgen und immer wieder gut verwurzelt in unserer Präsenz zu sein. Dadurch können wir für unsere Kinder da sein, so wie sie es wirklich brauchen.

Mit meiner kleinen Familie bin ich teilweise nomadisch durch verschiedene Länder gereist, während unsere Tochter noch ganz klein war – auf der Suche nach unserem Ort, an dem wir gemeinsam Wurzeln schlagen wollten. Das war notwendig, da mein Partner aus Chile stammt, ich aus Deutschland und es einfach Zeit braucht, einen gemeinsamen Platz zwischen diesen zwei Welten zu finden. Es war oft so unglaublich anstrengend, weil wir ständig völlig auf uns gestellt waren und keine Unterstützung aus der fremden Umgebung in Anspruch nehmen konnten.

In diesen herausfordernden Zeiten hätte ich eine körperpsychotherapeutische Begleitung und kostbare Zeiten ganz für mich und meine Bedürfnisse dringend gebraucht. Aus dieser eigenen Erfahrung heraus schaffe ich nun diesen besonderen Raum – um hoffentlich noch viele Menschen in dieser so prägenden Zeit begleiten zu können und gesunde, liebevolle Beziehungen zwischen Kindern und all denen, die für sie sorgen, von Anfang an zu unterstützen.

Was ich mit meiner Arbeit verwirklichen möchte

Ich möchte dir einen Raum geben, in dem du ehrlich mit dir sein kannst. Wo du deinen Körper neu kennenlernst, verstehst was er dir sagt, und fühlst, wer du wirklich bist.

Denn ich bin überzeugt: In jedem Menschen steckt eine eigene Weisheit, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

Qualifikationen
Heilpraktikerin für Psychotherapie
2024-2025
Ausbildung “transformative Körperpsychotherapie”
Ausbildungszentrum Transformative Körperpsychotherapie, Berlin (2018-2024)
Bachelor of Science, Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie
Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim (2019-2023)
Weiterbildungen “osteopathische Behandlungstechniken für Physiotherapeut:innen”
MFZ Leipzig (2018)
Ausbildung in Ayurveda und Panchakarma Therapie
Anjali school of Ayurveda and Panchakarma, Indien (2017)
Ausbildung zur Yoga Therapeutin
Anjali school of Ayurveda and Panchakarma, Indien (2017)
Ausbildung Physiotherapie
Medizinische Berufsfachschule am Uniklinikum, Leipzig (2013-2017)
Furchtloses Erkunden

Mutig innere Räume erforschen – auch dort, wo Unsicherheit oder alte Verletzungen liegen – und neue Lebendigkeit entdecken.

Energie und Leidenschaft

Lebenskraft aktivieren und den eigenen Impulsen Ausdruck verleihen, um neue Vitalität zu erleben.

Authentische Verbundenheit

Echte Begegnungen mit sich selbst und anderen fördern, um Vertrauen, Nähe und emotionale Tiefe zu ermöglichen.

Fokus auf Körperweisheit

Die Signale und das Wissen des Körpers als Wegweiser nutzen, um innere Prozesse achtsam zu begleiten und Ganzwerdung zu unterstützen.

Meine Vision

Die Arbeit mit Körper und Seele bedeutet sich mit den ursprünglichsten und zentralsten Themen des Lebens auf diesem Planeten zu verbinden. Genau an diesem Ort der Verbundenheit möchte ich mich mit den Menschen die zu mir kommen begeben und gemeinsam dem Leben in all seinen Formen, Farben und Texturen begegnen.
Bist du bereit weiter zu gehen?